Wir müssen den großen Paradigmenwechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft nicht nur in unser Arbeitsleben, sondern auch in unser Privatleben integrieren.

SDGs, GPP, ESG, CSR usw. ... es gibt so viele Abkürzungen, die wir uns merken müssen, dass uns schwindelig wird. Vergessen wir eines nicht: Das sind genau die Instrumente, die wir brauchen, um unser Überleben auf dem Planeten Erde überhaupt erst zu ermöglichen.

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Blog von:
Julita Ratzenberger

Manager für globales Wachstum und Kommunikation

Aber mal ganz ehrlich: Wird uns nicht schwindelig beim Anblick unseres privaten E-Depots zu Hause? Vielleicht haben wir es noch gar nicht entdeckt, denn im Gegensatz zu unseren Kleidern, die wir jahrelang vergeblich in unseren Schränken verstauen, werden all unsere nicht ganz so alten und noch voll funktionsfähigen elektronischen Geräte wie Smartphones, tablets, Laptops, Ladegeräte und so weiter in verschiedenen Teilen unserer Wohnung untergebracht, weil sie einfach nicht mit dem Glanz und Gloria eines brandneuen Produkts mithalten können, das gerade auf den Markt gekommen ist. Aus den Augen, aus dem Sinn, und unser schlechtes Gewissen kann auch unter den Teppich gekehrt werden.

Nachhaltig? Nein, absolut nicht!

Obwohl uns in der Schule seit mehr als 40 Jahren immer wieder gesagt wird, dass wir uns um die Umwelt kümmern müssen, hat uns die Geschichte oft gelehrt, dass die Menschen erst reagieren, wenn das Dach brennt.

Nichtsdestotrotz steigt das Bewusstsein, und das ist gut so. Es ist jedoch wichtig, diesen unaufhaltsamen und bereits stattfindenden Paradigmenwechsel hin zu einer Kreislaufwirtschaft nicht nur in unser Arbeitsleben